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Durch Meditation zu mehr Ruhe und Gelassenheit, so könnte ein Werbeslogan klingen. Tatsächlich wirkt die Meditation wie ein Neustart für das Gehirn. Entspannung für Kopf und Körper. Mich hat die Frage beschäftigt, was genau passiert im Gehirn. Warum wirkt Meditation wie ein entspannter Neustart?

Meditieren bedeutet im Hier und Jetzt zu sein

Eigene Gedanken und Gefühle zu beobachten ohne zu bewerten. Eine Konzentrationsübung die hilft, auch in Stresssituationen ruhig zu bleiben. Bereits bewusstes Atmen kann als Meditation bezeichnet werden. Oder auf einer Parkbank sitzen, den Moment wahrnehmen.

Im hektischen Alltag gehen genau solche meditativen Momente verloren. Wann hast du dir das letzte mal Zeit genommen, nichts zu tun? Ich gebe zu, es fällt mir oft schwer den Kopf auszuschalten. Raus aus dem Verstand. Für mich geht es dabei weder um Perfektion, noch um irgendeine tiefe Erleuchtung.

Man kennt inzwischen die positive Wirkung der Meditation auf das Gehirn und den ganzen Körper. Diese möchte ich für mich nutzen. Vielleicht kannst du dich auch darauf einlassen, wenn du hier liest wie unterschiedliche Bereiche im Gehirn aktiviert werden.

Gehirnbereiche scaled - Meditation ein entspannter Neustart für das Gehirn

Aufbau des Gehirns und seine Funktionen

Was im Gehirn passiert
  • Cortex: Neuzeitlicher Gehirnbereich der für das bewusste Denken zuständig ist, hier ist die Persönlichkeit gespeichert. Meditation hilft diesen Bereich besser zu regulieren.
  • Amygdala: Teil des Stresssystems, steht in direkter Verbindung mit dem Cortex. Sorgenvolle Gedanken werden  vom Cortex als Stresssignal an die Amygdala weitergeleitet. Durch die Meditation wird der Parasympathikus, das Nervensystem für Entspannung aktiviert.
  • Hippocampus: hier findet das Lernen statt. Erfahrungen werden gespeichert und abgerufen. Meditation schärft den Verstand und erleichtert damit das Lernen. Denn der Verstand wird trainiert wenn er Pause bekommt.
  • Striatum: hier werden die Emotionen reguliert. Meditation drosselt Ängste, Gefühl der Ausgeglichenheit entsteht.
  • Insula: Das Zentrum für Empathie und soziales Miteinander. Dauerstress lässt die Insula verkümmern. Durch die Meditation wird sie wieder aktiviert.
  • Corpus Callosum: verbindet beide Gehirnhälften. Rechts dominiert die Kreativität und links das rationale Denken. Meditation schafft hier eine ganzheitliche Verbindung.
  • Pons: Die Zentrale für unbewusste Abläufe, wie zum Beispiel die Atmung oder Reflexe. Die Meditation aktiviert eine ruhige gleichmäßige Atmung was sich positiv auf den Stressabbau und den Schlaf auswirkt.
Weitere Folgen der Meditation
  1. Ausschüttung von Hormonen:

Endorphine und Glückshormone wie das Serotonin werden ausgeschüttet

Schafft Ausgleich der Aktivierungshormone von Adrenalin und Dopamin

2. Gene werden positiv beeinflusst:

Gene des Immunsystems

Gene die oxidativen Stress regulieren

Tumorsupressorgene werden stärker abgelesen und bekämpfen so entartete Zellen

Sind das nicht zahlreiche Gründe sich mit dem Thema Meditation zu beschäftigen? Beginne mit einer einfachen Atemübung. Wenn du mehr darüber wissen möchtest kann ich dir die Bücher und den YouTube Kanal von Peter Beer empfehlen. Auch ein sehr wertvoller Artikel über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Mediation ist von Verena Krone. Lies hier: Meditation nutzen für mehr Energie und den Weg von der Angst ins Vertrauen.

Du möchtest deine Gesundheit selbst in die Hand nehmen? Dann ist dieser Artikel für dich, Hauptursache für Krankheit. Dort findest du auch den Gesundheitsbogen um dein aktuelles Befinden unter die Lupe zu nehmen.

Lies über mich, Kerstin die Blog Autorin.

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