Alles rund um ganzheitliche Gesundheit!

Gemeinsam sind wir stark. Das hat sich auch mein Bruder Christoph gedacht als er den Aufruf zu dieser Sport Challenge gestartet hat. Einen Monat den inneren Schweinehund überwinden. Jeder für sich und doch miteinander. Die Idee stammt aus der Zeit der Lockdowns. Eine Initiative um gemeinsam fit zu bleiben. Ich finde, Gruppendynamik zu nutzen ist immer eine gute Idee. In diesem Artikel erzähle ich dir von unserer Plank Challenge. Ich möchte dich motivieren selbst sportlich aktiv zu werden und teile mit dir meine Erfahrung, wie es mir dabei ergangen ist.

Körperliche Grenzen erweitern

Die Aufgabe war eindeutig. Im Monat Mai, 150 Minuten Unterarm Liegestütz. Die Fitness Übung Plank ist häufig Teil von Kurzworkouts. Sicher hast du auch schon davon gehört oder sogar selbst damit trainiert.

Die Übung ist grundsätzlich leicht umzusetzen. Es werden keine besonderen Hilfsmittel benötigt und der Platz eines Handtuchs reicht aus. Da kann jeder mitmachen! Der Hacken ist die Zeit. Natürlich konnte jeder selbst entscheiden wieviel er am Stück in der Plank verbleibt.

Plank - Motivation durch Gruppendynamik

Gilt als effektivste Übung für eine starke Körpermitte. Beansprucht Rumpf, Rücken, Bein, Hüft- und Gesäßmuskulatur.

Ich bin schnell von solchen Aktionen begeistert. Allein fehlt mir einfach die Disziplin. Im ersten Moment kamen mir die 150 Minuten verdammt viel vor. Ohne länger über meinen aktuellen  Fitness Zustand nachzudenken, sagte ich meine Teilnahme zu.

Wie der Zufall so spielt, ist einer meiner aktuellen Jahresziele, die Plank 3 Minuten halten zu können. Man soll sich ja konkrete Ziele setzen und für mich sind 3 Minuten Plank, der Inbegriff von körperlicher Fitness.

Plank Challenge Woche 1

Hochmotiviert bin ich in die erste Woche gestartet. Eine Minute am Stück ging gerade so. Am ersten Tag nahm ich mir nur 3 mal 1 Minute Zeit. Was mich dann an den folge Tagen gestresst hat. Schließlich wollte ich nicht von Anfang an hinterher hinken. Die folgenden Tage blieb ich dran. Über den Tag verteilt schaffte ich einmal sogar 8 Minuten. Ich, fix und fertig, aber stolz. Die erste Woche endetet mit Muskelkater. Autsch!

Plank Challenge Woche 2

Erste kleine Erfolge zeigten sich. Ich steigerte meine Plank auf 1,5 und 2 Minuten. Das klappte auch nur einmal pro Tag. Die restlichen Minuten des Tages wurden minutenweise abgearbeitet. Es war für mich anstrengend, doch ich blieb weiterhin motiviert. Nach dem Spätdienst in der Klinik noch 2 Minuten einzuplanen war regelmäßig zum Scheitern verurteilt. Die Anziehung des Sofas war einfach zu stark. In dieser Woche entwickelte ich eine leichte Ischias Reizung.

Plank Challenge Woche 3

Ich war frustriert. Mit der Ischias Reizung fühlte ich mich gehemmt. Einerseits wollte ich dran bleiben, andererseits lag es mir fern den Ischias weiter zu verärgern. Wie schmerzhaft so ein Ischias werden kann, hatte ich  noch lebhaft in Erinnerung. Inzwischen wechselte ich von gestreckten Armen zum klassischen Unterarmstütz. Die Variation die Arme während der Plank abwechselnd in die Luft zu strecken, half mir durchzuhalten. Das klappte inzwischen 3 Minuten am Stück.

Plank Challenge Woche 4

Die Luft war raus. Es viel mir immer schwerer mich selbst zu motivieren. Zum Glück hatte ich gut vorgearbeitet. So standen nur noch 4 Minuten täglich auf dem Programm. In dieser Woche musste ich, im Vergleich zu den andern Wochen häufiger in der Klinik arbeiten. Das forderte zusätzliche Motivationsenergie.

Disziplin braucht einen klaren Kopf

Es gab Tage da kostete es mir sehr viel Überwindung. Ohne den Gruppeneffekt hätte ich mit Sicherheit schon in der ersten Woche aufgegeben. Desto schlechter motiviert ich war, desto schwerer viel mir das Ganze. Der Kopf redete mir oft ein, ich kann nicht mehr, dabei hatte ich tags zuvor das Gegenteil bewiesen.

Ich erinnerte mich an ein Interview mit dem Shaolin Meister Shi Heng Yi, der über den Reiterstand gesprochen hat. Das ist eine Halteübung, vergleichbar mit dem Squad. Eine Kniebeuge die stehend gehalten wird. Ähnlich fordernd wie die Plank. Er sagte:

Interessant ist, dass wenn man sich da reinsteigert, sich konzentriert und erst einmal nur die Beobachtungsphase geht, dann merkt man wie die Gedanken nach kurzer Zeit versuchen nach allen möglichen Ausreden zu suchen, warum man das jetzt nicht weitermachen sollte, weil es andere Sachen gibt die entspannter sind; – weil es schmerzt. 

Im Buddhismus geht es um die Leidüberwindung. Es geht nicht um das Vermeiden von Leid oder das Wegrennen von Leid. Es geht um die Leidüberwindung. Wie das Wort sagt: ich muss durchgehen – durch den Schmerz – erst dann ist er überwunden.

So bin ich von einer Sport Challenge zu tiefgründigen Gedanken gekommen. Ich glaube das es sehr wichtig ist, sich Herausforderungen zu stellen. Trotzdem bin ich erst einmal froh das diese nun beendet ist.

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Lies hier über mich, Kerstin die Blog Autorin.

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