Alles rund um ganzheitliche Gesundheit!

Was könnte sich besser eigenen seinen Gedanken nach zu hängen, als eine 8 Stunden Autofahrt? Es ist Ende November, frostig und kalt. Mein Reiseziel, die Hafenstadt Hamburg. Bevor ich mich der Befürchtung hingebe, wie windig es am Hafen sein wird, gehe ich gedanklich zurück. Zum Jahresanfang 2025.

Mein persönlicher Jahresrückblick ist zur Tradition geworden. Gewöhnlich freue ich mich darauf. Ich sammle wochenlang die Ereignisse des Jahres. Kann es kaum erwarten, mit dem Schreiben zu beginnen. Dieses Mal ist es anders.

Woran das liegt? Ich vermute, eine leise Stimme der Unzufriedenheit ist die Ursache. Manches ist nicht so gelaufen wie geplant.

Oder fällt es mir schwer, das Jahr abzuschließen, weil noch Fragen in meinem Kopf offen sind? Es ist an der Zeit, mich meinem Jahresrückblick 2025 zu stellen. Ich nutze die Gelegenheit um meine Gedanken zu ordnen.

Mein Jahresmotto 2025

Durch Bewegung raus aus der Komfortzone.

Dieses Thema hat sich im Verlauf des Jahres auf unterschiedliche Weise gezeigt. Bewegung auf körperlicher Ebene und auch motorisiert. Bereits am 1.1.2025 bin ich dynamisch ins Jahr gestartet. Nach 15 Jahren Pause stand ich wieder auf Schlittschuhen. Im Laufe des Jahres bremste ich mich selbst aus. Lass mich von Anfang berichten.

Sportlich stark

Mit meinem neuen Trainingsplan im Fitness Studio war die Motivation groß. Anfangs fühlte ich mich in der „Bodybuilder Ecke“ unwohl. Doch die Energie dort, gefiehl mir. Ich führte sorgfältig mein Trainingstagebuch. Es machte unglaublich Spaß von Woche zu Woche die eigenen Fortschritte schwarz auf weiß zu sehen.

Es spornte mich an, von mal zu mal, mehr Gewicht auflegen zu können. Die elektronischen Kraftgeräte sind zwar einfacher, doch die Gewichtsscheiben selbst anzubringen, viel eindrucksvoller. Zusätzliche Kontrolle und vorallem Motivation bekam ich durch die Körperanalyse. Meine Fitnessbewertung verbesserte sich von 64 Punkten auf 70.

Der Kraftsport brachte mir einen starken Start ins Jahr 2025. Ende Juli dann die plötzliche Wende. Durch falschen Ehrgeiz, übertrieb ich es mit dem Gewicht. Dazu eine ruckartige Bewegung und zack …, es schoß mir der Schmerz in den Rücken. Noch im selben Moment der Bewegung im „Hip Thrust“ erkannte ich meinen Fehler.

Von nun an ging es bergab, mit meiner Energie, Motivation und Lust an der Bewegung. In den nächsten Wochen hatte ich Gelegenheit verschiedenen Wärmepflaster zu testen. Da gibt es tatsächlich große Unterschiede.

Nach kurzer Trainingspause versuchte ich zurück ins Training zu finden. Nach zwei schmerzhaften Rückfällen kapitulierte ich. Es entwickelte sich eine lästige Ischialgie. Der Schmerz wanderte vom Rücken, zuerst ins linke Bein und als wolle mich der Schmerz auslachen, etwas später ins Rechte.

Aus Angst die Situation wieder zu verschlimmern, machte ich gar nichts mehr. Erst nach drei Monaten war ich endlich wieder schmerzfrei. Zurück ins regelmäßige Krafttraining habe ich bis heute nicht gefunden. Ich konzentriere mich auf Stretching, Spaziergänge und sanftes Yoga. Das Ischias Drama hat definitiv auf meine Stimmung gedrückt.

Bodybuilder Ecke scaled - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Krafttraining mit Gewichtscheiben

Hip Thrust scaled - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Der Übeltäter, Hip Thrust.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Auto in Bewegung

Mein Mann und ich starteten das Jahr mit einer Hilfsaktion. Wir sind mit Anhänger nach Italien gefahren um persönliche Dinge von Freunden nach Deutschland zu holen. Ein bewegtes Wochenende. Obwohl die 12 Stunden Autofahrt nach Neapel, lang und anstrengend war, genossen wir die zwei Tage in Castellamare. Für Sightseeing blieb wenig Zeit. Schließlich war das kein Urlaub.

Mein persönliches Highlight, der Vesuv in Neapel. Dieser riesige Vulkankrater hat mich schwer beeinddruckt. Außerdem konnte ich kaum glauben, bis wie weit oben der Vulkan bewohnt ist.

auf dem Vesuv - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Ich, Kerstin auf dem Vesuv.

Dieser Italientransport motivierte mich meine verstaubten italienisch Kenntnisse aufzufrischen. Ich probierte eine, für mich neue Sprachen App aus. Im Eiltempo durchflog ich die Lektionen, schließlich hatte ich das alles schon einmal gelernt. Dachte ich. Bis ich haushoch durch den Abschlusstest viel.

Anstatt den Tatsachen ins Auge zu sehen und gewissenhafter an das Lernen heranzugehen, verhielt ich mich wie ein bockiges Kleinkind. Frustriert lies ich die nächsten Monate meine bescheidenen italienisch Kenntnisse weiter einstauben.

Erst seit November verfolge ich wieder das Lern Projekt Italienisch. Ich probierte alle möglichen Sprachen Apps aus und konnte mich dadurch wieder selbst motivieren. Bei dieser Gelegenheit entdeckte ich das Duolingo auch Schach als Lernkurs anbietet. Daran habe ich seitdem viel Freude. Zum Sprachenlernen mag ich Duolingo nicht, doch Schach ist toll. Welche Sprachen App nutzt du?

Ein weiterer bewegter Transport folgte im August in die Eifel. Wir halfen Freunden beim Umzug. Auch diese 600km einfache Fahrt, ein kleines Abenteuer. Trotz Regenwetter freuten wir uns über das Zusammensein mit herzlichen Menschen. Auf dem Rückweg schauten wir uns die Rennstrecke Nürburgring genauer an. Ohne diese Aktion wäre ich nie dorthin gekommen.

Umzug in die Eifel scaled - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Mein Mann Sebastian mit unserem Anhänger.

Lesen, Lernen, Wissen

Mich fasziniert wie der Körper funktioniert. Deshalb lese ich Fachbücher und besuche Fortbildungen. Dieses Jahr widmete ich mich den Neurowissenschaften und der Biochemie. Das war stellenweise zäh zu lesen. Viel spannender und praxisnaher waren dagegen meine Seminare.

Gleich Anfang des Jahres konnte ich den Kurs „Healthy Aging“ erfolgreich abschließen. Es ging darum wie unsere Lebensmittel die Zellalterung beeinflussen. Sehr spannend. Seidem trinke ich regelmäßig weißen Tee. Im Gegensatz zu grünem Tee, ist weißer Tee minimal verarbeitet. Er wird aus jungen Knospen mit weißem Flaum gewonnen. Für mich schmeckt er milder als grüner Tee.

Dann das Blut Seminar. Besser gesagt, es ging um die Laborwerte, welche über das Blut gemessen werden können. Es ging darum die Werte zu verstehen und richtig zu beurteilen. Meist hat ein einzelner schlechtert Wert gar keinen Anlass zur Besorgnis, erst in Verbindung mit anderen, besteht Grund genauer hinzusehen.

Zum Ende des Jahres durfte ich 6 Tage über die Zusammenhänge von Emotion und Körper lernen. Das machte wieder deutlich, wie eng Körper und Seele miteinander verbunden sind. Der Körper sagt was der Seele fehlt und leidet still. Die Seele meldet sich durch der Körper zu Wort.

Das besondere an diesen 6 Tagen waren die ruhige Umgebung und die liebevollen Menschen. Ich bin extra eine Nacht länger im Hotel geblieben um meine Gedanken zu ordnen und das Seminar für mich in Ruhe abzuschließen.

Seminar scaled - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Ein Seminar Tag über die Blutwerte.

Waldvogel scaled - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Im Seminar Hotel Waldvogel habe ich mich sehr wohl gefühlt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So bereichernd Fachliteratur auch ist, es braucht dazwischen eine Pause. Dieses Jahr hatte ich diese Auszeit vom Lernen durch die Buchreihe „Achtsam Morden“. Sehr unterhaltsam und in Bezug auf Achtsamkeit sogar inspirierend. Es war wirklich erfrischend. Der Roman an sich, aber auch wie humorvoll das Thema Achtsamkeit erklärt wird. Empfehlenswert!

Berg auf Berg ab

Ein Kurzurlaub zu acht. Ob das eine gute Idee ist, sollte der vier Tage Tripp zum Molveno See zeigen. Ich verstehe, warum der Molveno See in der Region Trentino, auch 2025 als schönster See Italiens ausgezeichnet wurde. Meine Tage starteten mit Morgenyoga auf dem Balkon. Herrlich dieser Panorama Seeblick in die Berge.

Wir hatten zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm, unter anderem eine Wanderung. Ich liebe die Natur und den Wald, doch einem steilen Aufstieg stehe ich kritisch gegenüber. Voller Tatendrang nach erfolgreicher erster Wanderung, plädierte ich am Folgetag dafür, den See zu umwandern. Dabei hatte ich ganz übersehen das es sich um einen Bergsee handelt. Es ging permanent bergauf, bergab.

Voller Euphorie kaufte ich mir nach diesem kleinen Wanderurlaub, richtige Wanderschuhe. Diese bin ich auch vorbildlich am heimischen Baggersee eingelaufen. Auf großer Wanderung war ich seitdem nicht mehr.

Trento - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Ich und mein Mann in Trento

Movenosee - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Bei der Wanderung um den Molvenosee

Molvenosee2 - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Zu Beginn der ersten Wanderung, da waren wir noch voller Energie.

Neuzugang in der Küche

Ich lasse mich schnell für Dinge begeistern. So bin ich zum Entsaften gekommen. Die Marke Hurom soll der Thermomix unter den Entsaftern sein. Ich nutze ihn nicht mehr täglich, dennoch ist er regelmäßig im Einsatz. Ja, meine Begeisterung hält an.

In meiner kleinen Küche musste erst Raum geschaffen werden. Letztendlich, bekam mein Neuzugang einen würdigen Platz. Durch meine 72 Stunden Saftkur hat er mich erfolgreich begleitet.

Hurom Mai2025 scaled - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Im Mai frisch eingetroffen mein neuer Hurom Entsafter.

Entsafter im Einsatz scaled - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Hurom immer zuverlässig im Einsatz. Am liebsten mag ich Sellerie, Gurke, Karotte, Rote Bete mit Ingwer.

Freitag in den Flieger, Sonntag zurück

Über spontae Aktivitäten muss ich erst einmal in Ruhe nachdenken. Ich mag es geplant, ohne Überraschungen. Doch auf die Idee, am Freitag Vormittag mal schnell nach Rhodos zu fliegen und Sonntag Mittag wieder zurück, konnte ich mich spontan einlassen.

Es klingt verrrückt, doch wir konnten sogar den Anreise Tag genießen. In den Wochen davor war immer was los. Der Tag am Pool, das sonnige Wetter und die Familie zu sehen, hat uns beiden gut getan.

spontan Ausflug scaled - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Ein Tag am Pool in Rhodos. Mit dem Buch Achtsam Morden und Aperol Spritz.

Mein Jahr in Zahlen
  • 9 Bücher gelesen
  • 17 Wochenenden in der Klinik gearbeitet
  • 12 Blog Artikel veröffentlicht

 

Mein Highlight des Jahres

Dieses Jahr hatte ich die Gelegenheit einen Vortrag über mein Herzensthema zu präsentieren. Der Titel „Die versteckte Macht der Gene“. Es ist immer noch die Meinung verbreitet, das wir Opfer unserer Gene sind. In meinem Vortrag konnte ich klar herausstellen welche Aufgaben unser Genmaterial hat und wie die Zelle arbeitet. Ich bin davon überzeugt das ein Verständnis über Körperfunktionen hilft, besser mit der eigenen Gesundheit umzugehen.

Ich bin dankbar das ich in der Praxis von Ramona Ohlmeyer die Gelegenheit hatte, über dieses wichtige Thema zu sprechen. In welcher Form mein Vortrag auch im nächsten Jahr gesundheitsbewusste Menschen errreicht ist im Moment noch offen. Fest steht, ich hatte sehr viel Freude bei der Vorbereitung und Präsentation.

Was sonst noch dieses Jahr passiert ist:
  • meine Hip Hop Tanzgruppen hatten im Dezember einen Tanzauftritt. Das ist für mich immer sehr aufregend. Ich bin sehr stolz auf meine 3 bis 12 jährigen Tanzkids.
  • Ich bekam Inspiration auf einer Kräuterwanderung
  • Meine Anatomie Schüler (angehende Tanzpädagogen) haben alle bestanden.
  • Unsere Küche glänzt mit einem neuen Backofen.
  • Wir haben zum ersten mal das Musical König der Löwen gesehen.
  • Backe mein Brot immer noch selbst, allerdingst ist mir zwei mal mein Sauerteig Ansatz „gestorben“.
  • Leider habe ich keinen grünen Daumen, eine meiner Zimmerpflanzen hat nach 3 Jahre aufgegeben.
  • Ich hatte die Möglichkeit an einer Musiktherapie Sitzung teilzunehmen.
  • Meinen Kaffeekonsum konnte ich deutlich reduzieren, trinke stattdessen Tee.
  • Das Viehscheid Wochenende mit der ganzen Familie war wieder ein besonderes Erlebnis.

Viehscheid - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

Mein liebster Blog Artikel des Jahres

Meine Passion zum Krafttraining Anfang des Jahres, veranlaste mich meine Leistungsfähigkeit zu beobachten. Ich wollte meinen Körper unterstützen, das beste aus dem Training raus zu holen. Der weibliche Körper ist in bezug auf Leistungsfähigkeit dem Zyklus unterworfen. Deshalb ist der Blog Artikel „Als Frau den Lebensryhthmus finden“ entstanden.

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Titelbild zum Blog Beitrag: Als Frau den Lebensrhythmus finden

Hormonschwankungen schränken die Leistungsfähigkeit nicht ein. Das Geheimnis liegt darin, sich auf die Zyklusphasen einzulassen und in den Alltag zu integrieren. Wenn dich das Thema interessiert lies hier den ganzen Artikel.

Mein Foto des Jahres

Es gibt keine besondere Geschichte dazu. Es gefällt mir einfach sehr gut. Das Foto entstand bei einem Ausflug mit Freunden.

Bild des Jahres scaled - Jahresrückblick 2025 - starker Start nimmt schwaches Ende

April 2025 in Heidelberg.

Fazit:

Auf der Autofahrt nach Hamburg begann meine Gedankenreise. In meinem Kopf, alles unsortiert.
Ich spürte diese innere Unzufriedenheit, die du bestimmt auch kennst. Plötzlich sah ich nur das unfertige. Das, was ich nicht geschafft und abschließen konnte.

Erst durch das Schreiben hellten sich meine Gedanken auf. All die schönen Erlebnisse konnten in den Vordergrund rücken. Das bestätigt mir wieder, wie wichtig Rückblick wirklich ist.
Nicht als Abrechnung. Sondern als Werkzeug für inneren Frieden und Klarheit.

Mein größter Lernpunkt 2025: falschen Ehrgeiz loslassen.
Ich habe gemerkt: Je höher mein innerer Druck, desto schneller kam das Scheitern.
Im Sport. Im Alltag. In meinem Kopf.

Moderates Training, regelmäßig und mit Gefühl umgesetzt, ist nachhaltiger als jedes schnelle Mehr an Gewicht. Und das gilt nicht nur für den Körper, sondern auch im Alltag.

Mein Jahresmotto „Mit Bewegung raus aus der Komfortzone“ hat sich verändert.
Heute sehe ich nicht nur das Vorwärtskommen als Erfolg, sondern auch den Mehrwert im Stillstand. Mein Körper hat mir durch den Schmerz eindeutig gezeigt wo es ihm zuviel ist. Es war an der Zeit einen Gang zurück zuschalten. Zumindest beim Kraftsport.

Eine Frage hat meine Perspektive gedreht – und vielleicht tut sie das auch für dich:
In welchen drei Momenten 2025 hast du dich wirklich stimmig gefühlt?

Nicht leistungsstark.
Nicht erfolgreich.
Sondern ganz bei dir.

Zum Jahresende richte ich meinen Blick neu aus. Da ich die letzten Wochen mit dem Rückblick meine Gedanken ordnen konnte, gelingt es mir jetzt, mit Klarheit nach vorne zu sehen.

2026 steht für mich unter dem Motto:

Weniger ist mehr.
Weniger Konsum.
Weniger Druck im Sport.
Weniger Zucker.
Mehr Bewusstsein im Alltag.
Mehr Respekt vor den eigenen Grenzen.

Ein starker Anfang darf ein leises Ende haben.
Denn genau dort entsteht Wachstum – ohne Zwang.

Ich gehe offen ins neue Jahr. Und das wünsche ich dir auch.

Du willst mich noch besser kennenlernen? Lies hier, über mich, Kerstin die Blog Autorin.

 

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