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Ernährungsexperten sind sich einig, der Gesundheitsaspekt beim Fasten ist eindeutig. Wer Fasten hört, denkt häufig zuerst ans Gewicht verlieren. Doch Heilfasten kann mehr. Entzündungen, Schmerzen, psychosomatische Erkrankungen, Krebs und Diabetes können durch Fasten positiv beeinflusst werden. Auch mir ist der große Gesundheitsfaktor bewusst. Dennoch habe ich mich bisher kaum mit diesem Thema beschäftigt. Das will ich ändern. Bevor ich mich aktiv in das Abenteuer stürze habe ich ein paar Informationen gesammelt.

Geschichte des Fastens

In der Geschichte der Medizin ist vom Fasten schon früh die Rede. 1880 machte ein 42 Tage Experiment Schlagzeilen. Der Amerikanische Arzt Henri Tanner bewies das ein langes strenges Fasten keine gesundheitlichen Nachteile mit sich bringt. Bereits im 19 Jahrhundert erschienen Bücher über den Unterschied von hungern und fasten.

Edward Hooker Dewey vertrat die Meinung, dass man Kranke mit fieberhaften Infekten nicht überernähren sollte. Die Verdauungsvorgänge würden dabei zu viel Energie dem Heilungsprozessen entziehen. Er war definitiv seiner Zeit voraus.

Deutsche Fastenärzte folgten. Siegfried Möller, der für seine Schroth Kuren bekannt wurde, sah im Fasten eine diätetische Askese zur Buße der gegen den Körper begangenen hygienischen Sünden. Interessant ist das auch damals, Nichtärzte das Fasten befürworteten. Erwin Hof nannte sich Heildiätetiker und sah im Fasten eine Operation ohne Messer.

Die Trennung, von wissenschaftlichen Ansatz von biochemischen Körpervorgängen und den Verfechtern der Lebensreformer, stellte sich schon um die Jahrhundertwende heraus. Auch heute gibt es den Aspekt der Medizin und der Esoterik.

Vielfältige Gründe für das Fasten

Der gesundheitsfördernde Faktor beim Fasten wurde über die Jahre immer wieder bestätigt. Doch „WER“ sollte „WIE“ fasten?

  • Gewichtsreduktion: über einen bestimmten Zeitraum die Nahrungszufuhr stark reduzieren um an Körpergewicht zu verlieren. Berichte dazu wurden erstmals 1959 in den USA veröffentlicht. Ich persönlich finde, das klassische Fasten nicht geeignet. Wesentlich sinnvoller ist in diesem Fall das Intervall Fasten. Hier wird jeden Tag nur über 14 bis 16 Stunden auf die Nahrungsaufnahme verzichtet.

 

  • Spirituelle Erfahrung: Wer den Weg zur Selbsterkenntnis sucht, findet Wellness Angebote mit Meditation und Fasten. In einer Welt des Essens „To Go“ sicher ein gutes Mittel der Achtsamkeit. Bei der Selbstfindung geht es um Wahrnehmung, den eigene Gedanken folgen, ohne Ablenkung.

 

  • Selbstheilung: Durch den Nahrungsentzug werden Entzündungsprozesse im Körper reduziert. Dr. Rüdiger Dahlke spricht von einem „Neustart“ für den Körper. Wer wegen einer Erkrankung seine Ernährung langfristig umstellen muss, findet über das Fasten einen leichten Einstieg.

 

  • Stimmungsstabilisierung: Ein sehr interessanter Aspekt des Fastens. Nahrungskarenz führt zu einer erhöhten Tryptophan Verfügbarkeit im Gehirn, das wiederum hat eine gesteigerte Serotoninsynthese zur Folge. Serotonin ist unser gute Laune Hormon. Der Neurobiologe Dr. Gerald Huether bestätigt einen positiven psychischen Effekt durch Fasten.

 

  • Entgiftung: durch die Nahrungskarenz kann sich die Leber völlig auf ihre wichtigste Aufgabe konzentrieren. Giftstoffe aus dem Körper zu leiten. Da wir täglich Umweltgifte in uns aufnehmen, ist Fasten eine Entlastung der Entgiftungsorgane. Neben der Fastensuppe ist hier auch Gemüse erlaubt. Natürlich streng verboten, Kaffee, Salz, Obst, Gluten, Zucker.
Fasten – jeder wie er will

Es gibt vielfältige Beweggründe sich für eine Fastenzeit zu entscheiden. Genauso verschieden sind die Methoden. Von ausschließlich klare Gemüsebrühe bis zu den unterschiedlichsten Variationen kann Fasten sehr individuell gestaltet werden. Ich habe schon von Zuckerfasten, Basen-Fasten, Kokoswasser Fasten oder dem bereits erwähnten Intervall Fasten gehört. Das macht mir tatsächlich Mut. Denn Fasten, quasi als Null Diät empfinde ich eher abschreckend.

Wer für sich das Fasten in Erwägung zieht, sollte sich gut informieren. Und was ich sehr wichtig finde, die persönlichen Beweggründe hinterfragen. Denn dein „Warum“ sollte die Wahl der Fasten Methode beeinflussen.

Wenn du dir unsicher bist, hole dir Unterstützung. Es gibt online Programme mit persönlicher Betreuung oder nutze ein Wellness Angebot. Vor Ort hast du Menschen um dich und kannst Erfahrungen austauschen.

Gesundheit ist dir wichtig? Dann lies meinen Artikel über die Hauptursache von Krankheit. Dort findest du auch einen Gesundheitsbogen zum Download. Mache eine Bestandsaufnahme, wo stehst du gesundheitlich?

Lies hier über mich, Kerstin die Blog Autorin.

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