Alles rund um ganzheitliche Gesundheit!

Gesundheit ist individuell. Besonders als Frau ist das Thema Gesundheit speziell. Der weibliche Körper unterliegt biologischen Höhen und Tiefen. Ganz natürlich. Trotzdem scheint das, was Frauen ausmacht, sie in ihrer Energie zu blockieren. Eine Frau sollte sich als das Wunderwerk verstehen, das sie ist und nicht als Opfer ihrer Hormone. Leider bringt uns keiner bei, was das bedeutet. Ich habe lange gebraucht, meinen eigenen Körper zu verstehen. Vorallem deshalb, weil ich ihm nicht die Aufmersamkeit geschenkt habe, die er verdient. Bist du eine Frau die mit beiden Beinen im Leben steht und trotzdem das Gefühl hat, aus dem Takt zu sein? Gerne lade ich dich ein, weiter zu lesen, um zu erfahren was das besondere am weiblichen Lebensrhythmus ist.

Im Rhythmus tanzen und leben

Während meiner Tanzausbildung lernte ich unterschiedliche Tanzstile kennen. Die richtigen Tanzschritte umzusetzen ist nur eine Facette des tanzens. Die Kunst liegt darin, den typischen Rhythmus des Tanzstils zu begreifen und mit dem Körper zu transportieren. Erst das Zusammenspiel von Schrittkombinationen und Ausdruck der Persönlichkeit im Tanz, sorgen für ein besonders Erlebnis. Das gilt gleichsam für die Tänzerin selbst und den Zuschauer.

Seit der TV Serie Let´s Dance kann jeder nachempfinden wieviel harte Arbeit hinter einer professionellen Bühnenperformance liegt. Desto leichter es aussieht, desto mehr Arbeit steckt dahinter. Im Leben ist das auch so. Wenn du als Frau die Schritte kennst, also deine Aufgaben im Alltag, deine Körperbiologie verstehst und sie zu nutzen weißt, ist dein Leben leicht und authentisch.

Eine Frau ist kein  Mann

Im Bereich Gesundheit und Fitness gibt es zahlreiche, allgemein gültige Weisheiten. Genau hier liegt das Problem. Der weibliche Körper ist speziell und jede Frau für sich etwas Besonderes. Wenn du das Gefühl hast alles Richtig zu machen und trotzdem die erwartete Leistungsfähigkeit ausbleibt, liegt es nicht an dir. Es liegt an den allgemein gültigen Weisheiten die für Männer gemacht sind. Diese Regeln können nicht genauso gut für dich als Frau funktionieren.

Leider werden auch heute noch die meisten Studien nur mit Männern durchgeführt. Egal ob es um ein neues Medikament geht oder um Muskelaufbau. Die Studienteilnehmer sind in der Regel männlich.

Wir Frauen ticken anderes. Unser Stoffwechsel und Hormonhaushalt unterliegt einem anderen Rhythmus. Die Leistungsfähigkeit eines Mannes folgt einem 24 Stunden Rhythmus.  Der Energie Rhythmus einer Frau durchläuft 30 Tage. An dieser Stelle möchte ich betonen, das ist kein Nachteil. Wir dürfen unseren Rhythmus verstehen lernen, damit wir ihn im Alltag sinnvoll einsetzen können. Leider fehlt dieses Unterrichtsfach in der Schule. Es liegt in deiner Verantwortung mit deinem Körper Freundschaft zu schließen.

Faktoren wie Lebensstil, Schlaf, Ernährung, Art und Menge der Bewegung und körperliche Einschränkungen können den Monatszyklus beeinflussen. Das bedeutet, das es keine Frau gibt, die den Zyklus auf die absolut gleiche Weise erlebt, wie du.

Gut zu Wissen
  • Eine regelmäßige Periode ist ein Zeichen für allgemeine Gesundheit
  • Der erste Tag der Periode ist Tag 1, des menstruellen Zyklus
  • Während einer gesunden Menstruation kann die Frau 30 bis 50 Milliliter Blut verlieren
  • Als starke Blutung gilt, wenn man mehr als 80 Millilter Blut verliert
  • Manche Frauen haben einen sehr regelmäßigen Zyklus, der jeden Monat genau gleich lang ist
  • Die Zykluslänge kann bis zu acht Tagen im Monat varieren was auch normal ist
  • In den Eierstöcken werden die zwei wichtigen Hormone, Östrogen und Progesteron gebildet
  • Die erste Hälfte des Zyklus wird als Folikelphase bezeichnet, Tag 1 bis zum Eisprung, die Östrogenproduktion steigt
  • Die zweite Hälfte des Zyklus nennt sich Lutealphase, jetzt steigt auch die Progesteroproduktion
  •  Östrogen und Progesteron sinken kurz vor der nächsten Menstuation abrupt ab
  • Der Eisprung, also die Loslösung einer Eizelle vom Eierstock, findet in der Zyklusmitte statt.
Zyklus - Als Frau den Lebensrhythmus finden

Aus dem Buch „Alles über die genialen Fähigkeiten des weiblichen Körpers“.

Verstehen was passiert

Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen wie hilfreich es ist, sich mit dem eigene Zyklus auseinader zu setzen. Das Wissen in welcher Phase man sich befindet schafft „Aha“ Momente. Außerdem bin ich nicht mehr so streng mit mir selbst. Wie du den Monats Verlauf für dich dokumentiertst ist dir überlassen. Notizen im Kalender mit Temperatur Messung, Tagebuch mit Hinweis auf Symptome oder wie ich das mache, über eine App. So erkennst du Zusammenhänge und weißt was auf dich zukommt.

Im  Rahmen deiner persönlichen Monatsdokumentation kannst du auch festhalten was du unternommen hast um Schmerzen zu lindern und wie erfolgreich die Maßnahme war. So findest du mit der Zeit deine individuellen Erste Hilfe Mittel heraus. Was dir gut tut und was du lieber meiden solltest.

Leistungsfähigkeit im Monats Rhythmus

Machst du dir Sorgen das deine Leistungsfähigkeit durch die Hormonschwankungen eingeschränkt ist? Dann kann ich dich beruhigen. Dein Körper ist sehr wohl in der Lage Leistung zu erbringen, obwohl es sich nicht immer so anfühlt. Das Geheimnis liegt darin, sich auf die Zyklusphasen einzulassen und den Alltag dementsprechend anzupassen.

In der ersten Zyklushälfte ist dein Körper besonders Leistungsfähig. Das kannst du ausnutzen. Lege fordernde Termine in diese Zeit. Hier kannst du Dinge abarbeiten. Die Tage dürfen voller sein, weil auch dein Energielevel hoch ist. Sogar sportlich kannst du dich besonders ins Zeug legen. Durch das erhöhte Östrogen im Blut ist der Muskel weniger für Muskelkater anfällig. Die muskuläre Regenerationsfähigkeit ist erhöht.

In der zweiten Zyklushälfte lässt diese Leistungsfähigkeit nach. Der Körper braucht mehr Erholungszeit. Im weiblichen Leistungssport gibt es Anzeichen das in der Zeit des Eisprungs das Verletzungsrisiko erhöht ist.  Entspannung, Me-Time, Energie tanken, steht jetzt im Vordergrund.

Im Leistungssport konnte man feststellen das Frauen die ihr Training nach ihrer Zyklusphase aurichten keinen Nachteil haben. Legen sie die meisten Trainingseinheiten in die erste Zyklushälfte und nehmen sich in der Zweiten mehr Zeit für Erholung, erleben sie keinen Leistungsabfall. Für mich macht das ganz deutlich, wie Frauen davon profitieren können, wenn sie im Alltag den Monatsrhythmus berücksichtigen.

Lass dich darauf ein, deinen Körper näher kennen zu lernen. Nutze deine Leistungshochs und erlaube dir die Erholung die dein Körper verdient hat. Ich bin Kerstin, dein Rhythmus Kompass weil dein Leben kein Marathon ist, sondern ein Tanz. Lies hier wie ich dir helfe deinen persönlichen Lebensrhythmus zu finden.

Wer diesen Artikel geschrieben hat? Lies hier über mich, Kerstin die Blog Autorin.

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