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Das Turnout des Beines ist fester Bestandteil der Tanz Technik. Im klassischen Ballett spricht man vom en dehors. Zeitgenössische Tänzer arbeiten mit einem natürlichen „Auswärts“. Wie kommt diese auswärts Drehung zustande? Welche Gefahr steckt hinter der Technik? Darum geht es in diesem Artikel.

In der ersten Fußposition berühren sich die Fersen. Die Zehen zeigen nach außen. Beide Füße bilden eine Linie. Diese Fußposition gelingt durch die Außenrotation im Hüftgelenk. Unerfahrene Tänzer versuchen häufig diese Drehung des Beines über die Füße oder die Knie zu erzwingen. Das schadet den Gelenken.

Das Kugelgelenk der Hüfte machts möglich.

Hier liegt der Oberschenkel Kopf in der Hüftpfanne. Der Spielraum der Knochen ist genetisch festgelegt. Glaube nicht professionelle klassische Tänzer haben immer ideale Voraussetzungen. Das aktive Turnout verdanken sie der gut trainierten Muskelarbeit. Muskeln ermöglichen dem Tänzer seine knöcherne Grenze voll aus zu nutzen und das Turnout da zu stabilisieren wo es stattfindet – im Hüftgelenk.

Das maximale Turnout von den Füßen aufwärts und nicht von den Hüften abwärts ist für einen Großteil der Knieprobleme im Tanz verantwortlich.

Beachte: Im überstreckten Knie fehlt Stabilität, dadurch scheint die Beweglichkeit erhöht. Ein gefährlicher Mechanismus. So werden die Kniebänder und Sehnen überdehnt.

So erkennst du eine Fehlhaltung im Knie.

Im Idealfall stehen Mittellinie der Kniescheibe und Mittelpunkt des Schienbeinhöckers fast senkrecht untereinander. Betrachte die Knieausrichtung erst in paralleler Fußstellung, anschließend in der 1. Fuß Position.

en dehors

Abstand der Mittellinie der Kniescheibe und Schienbein sollte gleich bleiben. Der Abstand ist in der 1. Fuß Position größer? Das ist ein Zeichen das du aus dem Knie arbeitest.

 

Was du tun kannst:

  • drehe deine Beine nur soweit ins Auswärts, wie es deine Muskeln im Hüftgelenk halten können.
  • in der ersten Fuß Position, niemals über das Plié die Füße ausdrehen. Gift für deine Knie.

 

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